← Zurück zur WissensdatenbankAlternativen zum Zimmerservice

Eine Zimmerservice-Alternative nach Küchenschluss

Zimmerservice beibehalten, einschränken oder durch einen Hotelshop ergänzen? Vergleichen Sie Lieferung aufs Zimmer und Selbstabholung nach Service, Betrieb und Kosten.

7 min LesezeitAktualisiert am

Gekühlte Mahlzeiten, Getränke, Snacks und eine Mikrowelle neben der Selbstbedienungskasse im Numa Rotterdam.
Beispiel: Lobby Market im Numa Rotterdam.

Bei einer Alternative zum Zimmerservice entscheiden Sie sich für eine andere Dienstleistung, nicht nur für einen anderen Verkaufsort. Erwartet der Gast eine Lieferung aufs Zimmer oder passt die Selbstabholung in der Lobby? Dieser Leitfaden hilft zu entscheiden, wann die Lieferung erhalten bleibt und wann ein Selbstbedienungsshop das Angebot ergänzt.

Selbst abholen und Zimmerservice unterscheiden

Beim Zimmerservice bestellt der Gast Speisen oder Getränke, die auf das Zimmer gebracht werden. Im Lobby-Shop wählt und bezahlt er selbst und nimmt den Einkauf mit. Ein rund um die Uhr zugänglicher Hotelshop kann Verpflegung nach Küchenschluss ermöglichen. Er ersetzt aber nicht automatisch persönliche Bedienung, frisch auf Bestellung zubereitete Gerichte oder die Lieferung aufs Zimmer.

Begriffe wie Lobby Shop, Mini-Markt, Micro Market, Mikromarkt und Grab-and-go beschreiben Angebote für Essen und Trinken in der Hotellobby. Legen Sie zuerst das gewünschte Gästeerlebnis fest und wählen Sie dann die Ausstattung. Ein Hotel mit zugesagtem In-Room-Dining hat andere Anforderungen als ein Haus, das vor allem spät ankommende Gäste versorgen möchte.

Zimmerservice erhalten, begrenzen oder ergänzen?

Bedienung dort erhalten, wo Gäste sie schätzen

Passt persönlicher Service zu Ihrer Positionierung und buchen Gäste gerade wegen dieses Angebots? Behalten Sie die Lieferung aufs Zimmer zu den Zeiten bei, in denen Sie sie zuverlässig leisten können. Ein Hotelshop kann parallel kleinere Einkäufe wie Wasser oder einen Snack ermöglichen, ohne dass daraus jeweils eine Küchenbestellung entsteht.

Zeiten mit geringer Nachfrage überprüfen

Analysieren Sie Bestellungen nach Uhrzeit, bevor Sie die Verfügbarkeit ändern. Denkbar ist beispielsweise Zimmerservice während der Abendessenszeiten und anschließend Selbstbedienung. Kommunizieren Sie vorab, wann die Küche schließt und was danach erhältlich bleibt. Auch eine kleine Nachtkarte ist möglich, sofern Zubereitung und Lieferung tatsächlich organisiert sind.

Ein Hotel ohne Restaurant mit Essen versorgen

Ein unbemannter Hotelshop kann in einem Hotel ohne Restaurant ein Grundangebot schaffen. Prüfen Sie jedoch, ob die Auswahl zu den Erwartungen passt: Ein Snack zwischendurch ist etwas anderes als ein Abendessen. Berücksichtigen Sie auch Restaurants in der Umgebung, externe Liefermöglichkeiten und die Erreichbarkeit der Lobby.

Wann bleibt die Lieferung aufs Zimmer wichtig?

Prüfen Sie gebuchte Pakete, Zimmerkategorien und bestehende Zimmerservicebestellungen. Gehört die Lieferung zum Leistungsversprechen, bietet ein Lobby-Shop nicht dieselbe Dienstleistung. Berücksichtigen Sie auch, ob Gäste ihr Zimmer problemlos verlassen können und ob das gewünschte Gericht Zubereitung und Lieferung erfordert. Entscheiden Sie dann je Servicezeit zwischen Zimmerservice, Selbstabholung und einer Kombination.

Informationen und Hilfe bei später Anreise und früher Abreise behandelt der Leitfaden zum Gästeerlebnis außerhalb der Öffnungszeiten.

Das Sortiment auf Snacks und Mahlzeiten abstimmen

Für die Selbstbedienungsverpflegung im Hotel kommen gekühlte Getränke, belegte Brote, Salate, Frühstücksprodukte und Mahlzeiten zum Aufwärmen infrage. Die konkrete Auswahl hängt von lokaler Verfügbarkeit, Kühlmöglichkeiten und erwartetem Absatz ab. Beginnen Sie mit einem überschaubaren Angebot und passen Sie es an Verkäufe und wiederkehrende Gästewünsche an. Mehr Produkte bedeuten nicht automatisch ein besseres Angebot.

Möchten Sie warmes Essen anbieten, ohne eine besetzte Küche offenzuhalten? Besprechen Sie geeignete aufwärmbare Gerichte und Geräte. Prüfen Sie Portionsgrößen, Zubereitungsdauer, verständliche Anleitungen, Besteck und Reinigung. Eine Mikrowelle macht aus einem Hotelshop noch kein Restaurant mit Gerichten auf Bestellung.

Stellen Sie Produkt- und Allergeninformationen bereit und prüfen Sie, welche Ernährungsbedürfnisse Sie tatsächlich bedienen können. Selecta kontrolliert täglich Bestände, Haltbarkeit, Kühlung und ein gepflegtes Erscheinungsbild. Verkaufsdaten und Gästebedürfnisse fließen in die laufende Sortimentsoptimierung ein. Im Mittelpunkt stehen maximaler Umsatz und hohe Servicequalität: verfügbare Produkte und ein Angebot, das kontinuierlich verbessert wird.

Täglicher Shopbetrieb durch Selecta

Ihr Hotel muss kein Shoppersonal einstellen und Befüllung, tägliche Shopkontrollen, Reinigung oder Wartung nicht selbst organisieren. Die Rezeption kann Gästen den Weg zeigen und Fragen oder Störungen an Selecta weitergeben. Ein Hotelkontakt stimmt Wünsche und Besonderheiten ab; der tägliche Shopbetrieb liegt bei Selecta.

Selecta übernimmt den gesamten Shopbetrieb: Befüllung, tägliche Qualitäts- und Haltbarkeitskontrollen, Reinigung und Wartung gehören zum Standardservice. Eigene Mitarbeitende kommen jeden Tag, sieben Tage pro Woche, und bei Bedarf häufiger. Selecta organisiert diese Besuche selbst, unabhängig von den Besuchs- oder Lieferplänen der Produktlieferanten, und hält die Regale gefüllt.

Das Angebot schon vor der Anreise erklären

Beschreiben Sie auf der Hotelwebsite und in der Anreise-E-Mail, was Gäste nach Restaurantschluss kaufen können, wo sich der Shop befindet und wie sie bezahlen. Eine Formulierung wie „Snacks und ausgewählte Mahlzeiten rund um die Uhr in der Lobby“ sollte dem tatsächlichen Angebot entsprechen. Verwenden Sie Zimmerservice für eine Leistung, die auch die Lieferung aufs Zimmer umfasst.

Prüfen Sie Laufwege, Erreichbarkeit der Regale und des Zahlungsterminals, lesbare Preise sowie verständliche Hinweise für internationale Gäste. Für Menschen, die nicht selbstständig zur Lobby gelangen können, braucht es eine vereinbarte Hilfestellung. Kontaktloses Bezahlen und die Buchung auf die Zimmerrechnung sind unterschiedliche Funktionen: Lassen Sie Zahlungsarten und eine mögliche PMS-Anbindung vorher bestätigen.

Die Kosten des gesamten Services vergleichen

Berücksichtigen Sie beim Zimmerservice Wareneinsatz, Vorbereitung, Bestellannahme, Lieferung, Spülen und Personaleinsatz. Beim Lobby Market übernimmt Selecta den täglichen Shopbetrieb im Umsatzbeteiligungsmodell. Das Hotel bewertet seinen Umsatzanteil, Fläche, Strom und einen möglichen eigenen Kapitaleinsatz. Vergleichen Sie auch die Leistung für Gäste: Selbstabholung und persönliche Bedienung sind unterschiedliche Angebote.

Neue Kaufanlässe und zusätzliche Produktkategorien können bisher entgangene Umsätze erschließen: ein Einkauf nach Küchenschluss, etwas für unterwegs oder ein vergessener Pflegeartikel. Das ergänzt die bestehende Gastronomie. Ein von Minibar oder Bar verlagerter Einkauf ist dagegen nicht automatisch neue Nachfrage. Bewerten Sie die gesamten Hoteleinnahmen einschließlich des Shop-Umsatzanteils bei vergleichbarer Auslastung und Gästestruktur.

Nutzen Sie den Umsatzrechner für Ihr Hotel für eine erste Einschätzung des möglichen Shopumsatzes. Lassen Sie anschließend ein Angebot erstellen, das Auslastung, Gästeprofil, Servicezeiten sowie die Verteilung von Kosten und Einnahmen berücksichtigt. Der Rechner ersetzt keinen Vergleich der Nettoergebnisse.

Finanzierung passend zu Ihrem Hotel

Für einen Lobby Market ist kein Eigenkapital erforderlich. Selecta entwickelt flexible Finanzierungsmöglichkeiten passend zu Ihrem Hotel oder Ihrer Hotelgruppe. Ein eigener Kapitaleinsatz eröffnet attraktivere Konditionen, etwa eine höhere Umsatzbeteiligung und/oder eine kürzere Vertragslaufzeit.

Die Kosten dieses Standardbetriebs trägt Selecta innerhalb des Umsatzbeteiligungsmodells. Das Hotel erhält einen vereinbarten Anteil am Umsatz, ohne separate Rechnung für reguläre Befüllung, tägliche Kontrollen, Shopreinigung und Wartung. Sie stellen Fläche und Strom bereit. Etwaige Umbauten oder einen eigenen Kapitaleinsatz besprechen Sie gesondert.

Checkliste für Verpflegung außerhalb der Küchenzeiten

  • Definieren Sie die Anlässe, die Sie abdecken möchten, und welche Gäste eine Lieferung aufs Zimmer erwarten.
  • Legen Sie fest, wann Zimmerservice verfügbar bleibt und was Gäste außerhalb dieser Zeiten kaufen können.
  • Prüfen Sie Sortiment, Kühlung, Aufwärmmöglichkeiten, Zugänglichkeit und Zahlungsarten.
  • Bestätigen Sie Selectas täglichen Service an sieben Tagen pro Woche und bei Bedarf häufiger sowie den Hotelkontakt und die Weiterleitung besonderer Gästeanliegen.
  • Vergleichen Sie Kosten, Hoteleinnahmen und Finanzierung anhand realistischer Auslastungsszenarien.
  • Informieren Sie Gäste und Mitarbeitende und überprüfen Sie nach dem Start Verkäufe, Verfügbarkeit, Warenverluste und Hilfsanfragen.

Erfahren Sie, wie Planung und Zusammenarbeit mit Selecta ablaufen, um diese Entscheidungen in ein Angebot für Ihren Standort zu übersetzen. Vereinbaren Sie einen realistischen Starttermin und prüfen Sie anschließend, ob der Lobby-Shop Ihren Service wie vorgesehen ergänzt.

Häufige Fragen zu Zimmerservice-Alternativen

Kann ein Lobby-Shop den Zimmerservice vollständig ersetzen?

Das hängt vom Serviceversprechen Ihres Hotels ab. Im Lobby-Shop holen Gäste ihren Einkauf selbst ab und bezahlen selbst; Zimmerservice umfasst die Lieferung aufs Zimmer. Erwarten Gäste persönliche Bedienung, eignet sich der Shop eher als Ergänzung als als vollständiger Ersatz.

Kann ich Zimmerservice und einen 24/7-Hotelshop parallel anbieten?

Ja. Sie können die Lieferung zu ausgewählten Zeiten beibehalten und außerhalb dieser Zeiten Snacks, Getränke und geeignete Mahlzeiten in der Lobby anbieten. Kommunizieren Sie Zeiten, Sortiment und eine eventuell enthaltene Lieferung eindeutig.

Eignet sich ein Mini-Markt für ein Hotel ohne Restaurant?

Ein Mini-Markt kann das Verpflegungsangebot erweitern. Ob er passt, hängt von Nachfrage, Platz, Gästeerwartungen und Sortiment ab. Klären Sie, ob hauptsächlich Snacks gefragt sind oder auch eine nutzbare Mahlzeitoption benötigt wird.

Können Gäste nach Küchenschluss warm essen?

Mit geeigneten aufwärmbaren Mahlzeiten und Geräten ist das möglich, sofern diese zur vereinbarten Ausstattung gehören. Regeln Sie Anleitungen, Reinigung und Produktkontrollen. Das unterscheidet sich von einem warmen Gericht, das ein Koch auf Bestellung zubereitet.

Benötigt ein Lobby-Shop zusätzliches Nachtpersonal?

Selecta übernimmt dies standardmäßig mit eigenen Mitarbeitenden: täglich, sieben Tage pro Woche, und bei Bedarf häufiger. Befüllung, tägliche Kontrollen, Reinigung und Wartung gehören zum vollständig betreuten Lobby Market. Das Hotel muss diese Shopaufgaben nicht selbst ausführen.

Muss das Hotel Eigenkapital investieren?

Nein, für einen Lobby Market ist kein Eigenkapital erforderlich. Selecta entwickelt mit Ihnen passende Finanzierungsoptionen. Ein eigener Beitrag kann attraktivere Bedingungen ermöglichen, etwa eine höhere Umsatzbeteiligung und/oder kürzere Vertragslaufzeit. Kosten und Vereinbarungen werden auf Ihr Hotel abgestimmt.

Lassen sich Einkäufe auf die Zimmerrechnung buchen?

Das hängt vom gewählten Zahlungssystem und einer unterstützten Verbindung zu Ihrer Hotelsoftware ab. Lassen Sie diese Möglichkeit vorab bestätigen. Bewerben Sie nur Zahlungsarten, die an Ihrem Standort tatsächlich verfügbar sind.

LOSLEGEN

Neugierig, was das für Ihr Hotel bedeutet?

Berechnen Sie Ihren indikativen Zusatzumsatz in 30 Sekunden, oder fordern Sie unverbindlich ein maßgeschneidertes Angebot an.

Umsatz berechnenAngebot anfordern