Die Auswahl eines unbemannten Hotelshops beginnt mit vergleichbaren Angeboten. Legen Sie Ladenform, Gästebedürfnisse und erwartetes Serviceniveau fest. Fragen Sie jeden Anbieter ausdrücklich, welche Aufgaben er übernimmt und was beim Hotel bleibt. So vergleichen Sie den gesamten Betrieb eines Lobby-Shops, nicht nur Geräte oder eine Umsatzprognose.
Anbieter auf derselben Grundlage vergleichen
Ein Angebot nur für einen Smart Fridge entspricht nicht einem vollständig betreuten Mini-Markt. Lassen Sie jeden Anbieter enthaltene Einrichtung, Warenversorgung, Zahlungsabwicklung und Unterstützung benennen. Verwenden Sie für alle Angebote denselben Standort, dieselben gewünschten Öffnungszeiten und Produktgruppen.
Noch unsicher bei der Ladenform? Lesen Sie den Überblick über Hotel-Mikromärkte und Selbstbedienungsshops.
Wenn Sie einen SB-Kiosk, einen Hotelkiosk oder einen Verkaufsautomaten vergleichen, lassen Sie sich den gesamten Einkauf zeigen. Können Gäste Produkte selbst auswählen, benötigen sie eine App und was passiert bei einer fehlgeschlagenen Zahlung? Lobby Market ist das auf dieser Website beschriebene Angebot von Selecta. Die Ausstattung und der vereinbarte Betrieb werden im individuellen Angebot für Ihr Hotel festgelegt.
Frage 1: Wer investiert und welche Kosten bleiben beim Hotel?
Unterscheiden Sie zwischen Kauf oder Leasing der Ausstattung und einem betreuten Betrieb mit Umsatzbeteiligung. Fragen Sie, wem die Einrichtung gehört, wer den Warenbestand finanziert und wer die Wartung bezahlt. Vergleichen Sie Eigenbeiträge, laufende Entgelte, Zahlungsgebühren und Versorgungskosten über die Vertragsdauer. Auch ohne Anschaffungskosten für Geräte können Kosten beim Hotel verbleiben.
Für einen Lobby Market ist kein Eigenkapital erforderlich. Selecta entwickelt flexible Finanzierungsmöglichkeiten passend zu Ihrem Hotel oder Ihrer Hotelgruppe. Ein eigener Kapitaleinsatz eröffnet attraktivere Konditionen, etwa eine höhere Umsatzbeteiligung und/oder eine kürzere Vertragslaufzeit. Die Kosten dieses Standardbetriebs trägt Selecta innerhalb des Umsatzbeteiligungsmodells. Das Hotel erhält einen vereinbarten Anteil am Umsatz, ohne separate Rechnung für reguläre Befüllung, tägliche Kontrollen, Shopreinigung und Wartung. Sie stellen Fläche und Strom bereit. Etwaige Umbauten oder einen eigenen Kapitaleinsatz besprechen Sie gesondert.
Frage 2: Wer betreibt den Hotelshop im Alltag?
Fragen Sie, wer Waren bestellt und nachfüllt, Haltbarkeitsdaten prüft, Geräte reinigt und Verderb oder Fehlbestände bearbeitet. Ein Dashboard unterstützt die Organisation, erledigt diese Arbeiten aber nicht. Halten Sie fest, welche Aufgaben der Anbieter übernimmt und was bei Rezeption, Housekeeping oder Ihrem F&B-Team verbleibt.
Selecta übernimmt den gesamten Shopbetrieb: Befüllung, tägliche Qualitäts- und Haltbarkeitskontrollen, Reinigung und Wartung gehören zum Standardservice. Eigene Mitarbeitende kommen jeden Tag, sieben Tage pro Woche, und bei Bedarf häufiger. Selecta organisiert diese Besuche selbst, unabhängig von den Besuchs- oder Lieferplänen der Produktlieferanten, und hält die Regale gefüllt. Selecta kontrolliert täglich Bestände, Haltbarkeit, Kühlung und ein gepflegtes Erscheinungsbild. Verkaufsdaten und Gästebedürfnisse fließen in die laufende Sortimentsoptimierung ein. Im Mittelpunkt stehen maximaler Umsatz und hohe Servicequalität: verfügbare Produkte und ein Angebot, das kontinuierlich verbessert wird.
Frage 3: Was passiert, wenn Kühlung oder Kasse ausfallen?
Fragen Sie, wie Störungen erkannt werden, wer Meldungen erhält und wie Reparaturen priorisiert werden. Unterscheiden Sie zwischen der Erreichbarkeit des Supports und der vereinbarten Zeit bis zum Technikereinsatz. Lassen Sie Regelungen für Kühlung, Kasse und Verbindung schriftlich festhalten, einschließlich möglicher Ausnahmen.
Spielen Sie einen konkreten Fall am Abend durch: Ein Gast hat bezahlt, kann den Einkauf aber nicht abschließen. Wer hilft, veranlasst eine Erstattung und dokumentiert den Fehler? Vereinbaren Sie auch den Umgang mit Waren bei einer unterbrochenen Kühlung. Diese Details zählen besonders, wenn ein 24/7-Hotelshop nach Restaurantschluss eine Versorgung bieten soll.
Frage 4: Passt das Sortiment zu Ihren Gästen?
Beginnen Sie mit dem Bedarf Ihrer Gäste. Früh Abreisende benötigen vielleicht Frühstück zum Mitnehmen, spät Ankommende eine Mahlzeit und Familien Snacks oder vergessene Pflegeartikel. Klären Sie, welche Wünsche Ihr gastronomisches Angebot bereits abdeckt und welche Lücke der Lobby Shop schließen soll.
Fragen Sie, wie Verkaufsdaten, Verderb und Gästerückmeldungen nach der Eröffnung zur Sortimentsanpassung genutzt werden. Besprechen Sie bei frischen Mahlzeiten Kühlung, Haltbarkeit und gegebenenfalls Geräte zum Erwärmen. Prüfen Sie bei Grab-and-go-Produkten Verpackung, Produktinformationen und den Weg vom Regal zur Zahlung. Lassen Sie bestätigen, welche Produkte an Ihrem Standort verfügbar sind.
Frage 5: Passt der Mini-Markt in Ihre Hotellobby?
Fordern Sie einen Grundriss mit Regalen, Kühlung, Kasse und Bewegungsflächen für Gäste mit Gepäck an. Prüfen Sie Sichtbarkeit, zugängliche Bedienung, Anlieferung, Strom und Netzwerkanschlüsse. Eine kompakte Einheit hat andere Anforderungen als ein größerer Shop-in-Shop. Die Quadratmeterzahl allein entscheidet daher nicht über das passende Konzept.
Bitten Sie um Fotos vergleichbarer Installationen und besprechen Sie Materialien, Beleuchtung und Beschilderung. Berücksichtigen Sie Gerätegeräusche in der Nähe von Sitz- oder Arbeitsbereichen. Planen Sie auch die Wege für die Bestückung ein. Ziel ist ein Hotelshop, den Gäste leicht finden und bequem nutzen können und der zum Interieur sowie zum täglichen Betrieb passt.
Frage 6: Wie funktionieren Zahlung und Altersprüfung?
Testen Sie die vorgesehene Selbstbedienungskasse mit den Zahlungsmitteln Ihrer Gäste. Fragen Sie nach einer möglichen App- oder Kontopflicht, Belegen, Erstattungen und dem Ablauf bei Verbindungsproblemen. Für Buchungen auf die Zimmerrechnung prüfen Sie die Kompatibilität mit Ihrem Hotelmanagementsystem (PMS), die Einrichtung und die Zuständigkeit für den Transaktionsabgleich.
Klären Sie bei altersbeschränkten Produkten die notwendigen Prüfungen für das jeweilige Land und den Standort, bevor Sie das Sortiment festlegen. Fragen Sie, welche Verfahren das angebotene System unterstützt und welche Aufgaben beim Hotel bleiben. Eine Funktion an einem anderen Standort ist nicht automatisch enthalten. Lassen Sie Zahlungsarten, Schnittstellen und zusätzliche Gebühren im Angebot bestätigen.
Frage 7: Welche Zahlen kann das Hotel einsehen?
Lassen Sie sich einen Musterbericht mit Shopumsatz, Hotelanteil, Erstattungen und vereinbarten Abzügen zeigen. Klären Sie, wie häufig Berichte und Auszahlungen erfolgen und wer Zugriff auf die Daten erhält. Fragen Sie nach Auswertungen pro Produkt und Zeitraum, damit Sie Sortimentsentscheidungen anhand derselben Zahlen besprechen können.
Nutzen Sie den Umsatzrechner für Ihren Hotelshop für eine erste Orientierung anhand von Zimmerzahl, Auslastung und Standort. Vergleichen Sie die Schätzung mit dem konkreten Angebot. Prüfen Sie nach der Eröffnung neben Verkäufen auch Servicequalität, Verderb und Arbeitsaufwand Ihres Teams, um den Nutzen der Zusammenarbeit zu bewerten.
Frage 8: Wie sind Umsetzung und Vertrag geregelt?
Klären Sie Laufzeit, Verlängerung und Regelungen für Änderungen oder den Abbau der Einrichtung. Halten Sie fest, wozu die Annahme des Angebots verpflichtet und welche Vorarbeiten Ihr Hotel leisten muss. Der Eröffnungsplan sollte Lieferung, Zahlungstests, eine Einweisung des Teams und verständliche Gästeinformationen enthalten.
Der Ablauf für Planung und Installation auf dieser Website nennt rund acht Wochen als Orientierung. Vereinbaren Sie den tatsächlichen Zeitplan nach Prüfung von Standort, Ausstattung und Vorarbeiten. Legen Sie vor der Eröffnung fest, wie offene Punkte bearbeitet werden, und planen Sie eine gemeinsame Auswertung von Sortiment, Verkäufen und Gästeerlebnis.
Praktische Checkliste für den Anbietervergleich
- Investition: Eigentum, Finanzierung, Eigenbeitrag, laufende Gebühren und Versorgungskosten.
- Betrieb: Bestückung, Reinigung, Haltbarkeit, Verderb und verbleibende Hotelaufgaben.
- Service: Störungsmeldungen, Erreichbarkeit, Reparaturvereinbarungen und Erstattungen.
- Sortiment: Gästebedarf, frische Produkte, Pflegeartikel und regelmäßige Überprüfung.
- Gestaltung: Laufwege, zugängliche Bedienung, Anlieferung, Strom und Verbindung.
- Zahlung: Zahlungsarten, PMS-Kompatibilität und erforderliche Altersprüfungen.
- Berichte: Verkäufe, Hotelertrag, Abzüge und Auszahlungsrhythmus.
- Vertrag: Laufzeit, Beendigung, Vorarbeiten und Eröffnungstermine.
Häufige Fragen zur Auswahl eines Hotelshops
Ist ein Lobby Shop dasselbe wie ein Micro Market?
Die Begriffe überschneiden sich. Lobby Shop bezeichnet den Standort, Micro Market ein kleines Ladenformat, etwa mit Regalen, Kühlung und Selbstbedienungskasse. Vergleichen Sie deshalb die Ausstattung, das Sortiment und die Betriebsvereinbarung im jeweiligen Angebot. Der Name allein beschreibt nicht den Leistungsumfang.
Benötigt Grab & Go einen vollständigen Mini-Markt?
Nein. Grab & Go beschreibt einen schnellen Einkauf zum Mitnehmen. Dafür kommen ein kompakter Smart Fridge, ein offener Shop oder eine Theke infrage. Vergleichen Sie Gästebedarf, verfügbare Fläche, Sortiment und den Aufwand für den Betrieb der jeweiligen Lösung.
Bedeutet ein unbemannter Hotelshop, dass das Hotel keine Arbeit hat?
Selecta übernimmt dies standardmäßig mit eigenen Mitarbeitenden: täglich, sieben Tage pro Woche, und bei Bedarf häufiger. Befüllung, tägliche Kontrollen, Reinigung und Wartung gehören zum vollständig betreuten Lobby Market. Das Hotel muss diese Shopaufgaben nicht selbst ausführen.
Welche Kosten sollte ich bei Anbietern vergleichen?
Vergleichen Sie Investition, Finanzierung, laufende Gebühren, Versorgungskosten sowie Zuständigkeiten für Warenbestand und Verderb. Prüfen Sie bei Umsatzbeteiligung den Hotelanteil und mögliche Abzüge. Entscheidend ist das erwartete Ergebnis für Ihr Hotel über die Vertragsdauer, nicht nur der gesamte Shopumsatz.
Können Gäste Einkäufe auf die Zimmerrechnung buchen?
Das hängt vom angebotenen Zahlungssystem und dessen Kompatibilität mit Ihrem PMS ab. Lassen Sie Schnittstelle, Einrichtung, Transaktionsabgleich und mögliche Kosten bestätigen, bevor Sie diese Möglichkeit Gästen anbieten. Die Verfügbarkeit gehört in das Angebot für Ihren Standort.
Kann der Shop Alkohol ohne Kassenpersonal verkaufen?
Besprechen Sie das geplante Sortiment und die geltenden örtlichen Anforderungen mit dem Anbieter, bevor Sie altersbeschränkte Produkte aufnehmen. Klären Sie das unterstützte Prüfverfahren und die Verantwortlichkeiten des Hotels. Die Bezeichnung Selbstbedienung allein sagt nicht aus, ob ein bestimmter Verkauf zulässig ist.
Wie lange dauert die Installation?
Diese Website nennt rund acht Wochen als Orientierung für Planung und Installation. Der vereinbarte Zeitplan hängt von Ausstattung, Vorarbeiten und Standort ab. Fragen Sie nach Meilensteinen, Zuständigkeiten und Abnahmeprüfungen, damit der Eröffnungstermin auf Ihrem konkreten Projekt beruht.

