Beginnen Sie mit drei unterschiedlichen Beträgen
Shopumsatz: die Ausgaben der Gäste im Laden
Der Shopumsatz umfasst Verkäufe von Speisen, Getränken und Bedarfsartikeln im Lobby-Shop. Darauf bezieht sich eine Umsatzprognose für den Laden. Der Betrag entspricht nicht automatisch den Einnahmen des Hoteleigentümers. Vergleichen Sie denselben Zeitraum und dieselbe Umsatzbasis, damit die Zahlen aussagekräftig sind.
Hoteleinnahmen: Ihr vereinbarter Anteil
Ihr Hotel erhält einen vereinbarten Prozentsatz vom Umsatz. Der Betrag ergibt sich aus der vereinbarten Umsatzbasis multipliziert mit diesem Prozentsatz. Lassen Sie im Angebot die Basis, mögliche Verkaufskorrekturen und die Abrechnung klar beschreiben. So übersetzen Sie erwarteten Shopumsatz in Einnahmen aus Umsatzbeteiligung für Ihr Hotel.
Beitrag zum Hotelergebnis
Prüfen Sie anschließend die Kosten auf Hotelseite, etwa Strom und mögliche standortspezifische Arbeiten. Berücksichtigen Sie auch bestehende Verkaufsstellen. Ein eigener Kapitalbeitrag ist eine separate Finanzierungsentscheidung: Vergleichen Sie laufende Zahlungsströme und das vorab eingesetzte Geld. Der gesamte Shopumsatz sollte daher nicht als Ihr Nettogewinn bezeichnet werden.
Dieser Leitfaden behandelt die finanzielle Entscheidung. Für Formate und Einrichtung bietet der Überblick zu Hotel-Mikromärkten Orientierung, vom kompakten Minimarkt bis zum umfangreicheren Hotelshop.
Welche Hoteldaten bestimmen das Umsatzpotenzial?
- Zimmer und Auslastung: Die Zimmerzahl zeigt die Größenordnung, die Auslastung die tatsächliche Belegung.
- Gäste pro Zimmer und Aufenthaltsdauer: Ein belegtes Zimmer entspricht weder einem Gast noch einem Einkauf.
- Gästestruktur und Reiseanlass: Geschäftsreisende, Familien und Langzeitgäste können unterschiedliche Produkte und Kaufanlässe haben.
- Kaufanlässe: späte Anreise, Abreise vor dem Frühstück, ein schneller Einkauf zwischendurch oder etwas für unterwegs.
- Transaktionen und Ausgaben pro Einkauf: Mehr Besucher bedeuten nicht automatisch mehr Käufer oder einen größeren Warenkorb.
- Sichtbarkeit und Sortiment: Laufwege, Produktverfügbarkeit und verständliche Preise beeinflussen den Nutzen für Gäste.
Zwei Hotels mit derselben Zimmerzahl können deshalb unterschiedliches Verkaufspotenzial haben. Verwenden Sie eigene Belegungsdaten für passende Zeiträume und beschreiben Sie, welche Gäste tatsächlich am Shop vorbeikommen. Wiederkehrende Gäste, belegte Zimmer und Transaktionen sind keine austauschbaren Größen.
Ein Lobby-Shop kann beispielsweise Grab & Go und Einkäufe bei der Abreise ermöglichen. Benennen Sie konkret, welches Bedürfnis Frühstück, Bar, Restaurant oder Minibar noch nicht abdecken, statt nur eine allgemeine Wachstumserwartung anzusetzen.
Welche Verkäufe sind tatsächlich zusätzlich?
Neue Kategorien und andere Tageszeiten können Nachfrage bedienen, die bisher außerhalb des Hotels gedeckt wurde. Beispiele sind ein später Snack, ein Getränk für unterwegs, Zahnpasta, eine Zahnbürste, ein Ladegerät oder Kondome. Ein kleiner Convenience-Shop in der Lobby kann Gastronomie und praktischen Reisebedarf ergänzen. Das konkrete Sortiment wird auf Ihre Gäste abgestimmt.
Ein von Bar oder Minibar in den Shop verlagerter Einkauf ist keine vollständig neue Nachfrage. Bewerten Sie die Umsatzbeteiligung deshalb zusammen mit Veränderungen im Ergebnisbeitrag bestehender Angebote. Vergleichen Sie ähnliche Auslastung, Gästestruktur und Saisons. Eine gut besuchte Veranstaltungswoche neben einen ruhigen Monat zu stellen, sagt wenig über den Effekt des Shops selbst aus.
Zusätzlichen Ertrag nach der Eröffnung bewerten
- Erfassen Sie vor der Eröffnung ungedeckte Gästebedürfnisse und die Leistung von Bar, Restaurant, Minibar und Zimmerservice.
- Betrachten Sie Shopverkäufe nach Uhrzeit und Produktkategorie. Trennen Sie F&B von zusätzlichen Reise- und Pflegeartikeln.
- Vergleichen Sie auch je belegtem Zimmer oder Gastnacht, damit eine höhere Auslastung nicht automatisch dem Shop zugeschrieben wird.
- Berücksichtigen Sie Saison, Gästestruktur, Veranstaltungen, Preisänderungen und Öffnungszeiten. Vergleichen Sie nach Möglichkeit auch mit einem ähnlichen Hotel ohne neuen Shop.
- Bewerten Sie die Gesamteinnahmen: den Shop-Umsatzanteil zusammen mit der Entwicklung anderer Verkaufsorte. Erfassen Sie messbar entfallene eigene Arbeiten gesondert.
- Besprechen Sie Verfügbarkeit, Gästereaktionen und Sortiment mit Selecta und optimieren Sie auf zusätzliche Nachfrage und maximalen Umsatz.
Messen Sie einen möglichen Zeitgewinn getrennt von den Shopverkäufen. Mehr Zeit für Gastfreundschaft ist wertvoll, wird aber erst zur finanziellen Einsparung, wenn sich die eigenen Kosten nachweislich verändern.
Welche Betriebskosten sind enthalten?
Selecta übernimmt die reguläre Befüllung, tägliche Kontrollen, Shopreinigung, Wartung und Sortimentsoptimierung innerhalb des Modells mit Umsatzbeteiligung. Dafür erhält das Hotel keine separate Rechnung für den Standardservice. Das Hotel stellt Fläche und Strom bereit; etwaige Finanzierung und standortspezifische Arbeiten bewerten Sie gesondert.
Im Leitfaden zum täglichen Betrieb eines Hotelshops ohne zusätzliches Personal erfahren Sie, wie Selectas eigene Mitarbeitende sieben Tage pro Woche und bei Bedarf häufiger vorbeikommen und welche Rolle beim Hotelteam bleibt.
Das Hotel stellt Fläche und Strom bereit und erhält seinen vereinbarten Umsatzanteil. Individuelle Wünsche und mögliche Standortanpassungen werden separat besprochen. Unter So funktioniert Selecta erfahren Sie, wie das Angebot auf Standort und Hotelkonzept abgestimmt wird.
Finanzierung: kein Eigenkapital erforderlich
Für die Einrichtung ist kein Eigenkapital erforderlich. Selecta kann flexible Finanzierungsoptionen passend zum Auftraggeber, gewünschten Shop und Umsatzpotenzial ausarbeiten. Ein eigener Kapitalbeitrag kann attraktivere Bedingungen ermöglichen, etwa eine höhere Umsatzbeteiligung und/oder eine kürzere Vertragslaufzeit.
Vergleichen Sie Angebote mit denselben Annahmen. Stellen Sie erwarteten Shopumsatz, Hotelanteil, mögliche Finanzierungszahlungen, Eigenbeitrag und Vertragslaufzeit nebeneinander. Ein höherer Prozentsatz lässt sich nicht unabhängig vom dafür nötigen Kapitaleinsatz bewerten. Vergleichen Sie Zahlungsströme über ähnliche Laufzeiten und berücksichtigen Sie, was zum Hotel und verfügbaren Kapital passt.
Weisen Sie regulären Shopservice, mögliche Finanzierung und standortspezifische Arbeiten getrennt aus. So werden der enthaltene tägliche Betrieb und eine gewählte Finanzierung nicht verwechselt. Die konkreten Bedingungen gehören in das Angebot für Ihr Hotel; ein universeller Umsatzanteil oder eine feste Amortisationszeit für jeden Standort existiert nicht.
So nutzen Sie den Umsatzrechner für Ihre Bewertung
Der Umsatzrechner verwendet Zimmerzahl, geschätzte Auslastung und Standorttyp für eine erste Einschätzung anhand von Selecta-Benchmarkdaten. Der angezeigte Betrag ist ein indikativer jährlicher Bruttoumsatz des Shops. Er ist weder eine garantierte Auszahlung an das Hotel noch eine Berechnung Ihres Nettogewinns.
Nutzen Sie das Ergebnis als Ausgangspunkt für ein Gespräch über den konkreten Standort. Lassen Sie darstellen, wie Gästestruktur, Sortiment, bestehende Gastronomie und vereinbarte Umsatzbeteiligung berücksichtigt werden. Fragen Sie nach einem vorsichtigeren, einem erwarteten und einem günstigeren Szenario mit sichtbaren Annahmen. Das ist aussagekräftiger, als einen Betrag als festes Jahresergebnis zu behandeln.
Shopumsatz und Hoteleinnahmen sollten in den Szenarien getrennt erkennbar bleiben. Prüfen Sie auch eine Nachfrage unterhalb der Erwartung. Bei geringeren Verkäufen wird der vereinbarte Prozentsatz auf eine kleinere Umsatzbasis angewendet; ein Umsatzanteil allein garantiert somit keinen festen Betrag.
Was bedeutet bis zu 10× mehr Umsatz als Vending?
Ein Lobby Market kann bis zu 10× mehr Umsatz als traditionelle F&B-Verkaufsautomaten erzielen. Verglichen werden Shopverkäufe mit herkömmlichem Vending. Das bedeutet keine Verzehnfachung des gesamten Hotelumsatzes oder Gewinns und ist kein fester Multiplikator für jedes Hotel.
Betrachten Sie Ihren aktuellen Automatenumsatz über einen vergleichbaren Zeitraum und bei vergleichbarer Auslastung. Berücksichtigen Sie Unterschiede bei Standort und Sortiment. Der Vergleich von Lobby-Shop und Vending erläutert Unterschiede im Einkaufserlebnis und Angebot. Bewerten Sie das mögliche Umsatzwachstum anschließend zusammen mit der vereinbarten Beteiligung, um den Nutzen für Ihr Hotel einzuschätzen.
Checkliste für ein finanziell fundiertes Angebot
- Erfassen Sie Zimmerzahl, Auslastung, Gästestruktur, Aufenthaltsdauer sowie Ankunfts- und Abreisemuster.
- Beschreiben Sie das bestehende Angebot und die Ergebnisse relevanter Gastronomieangebote und Verkaufsautomaten.
- Fragen Sie nach begründeten Umsatzszenarien für denselben Zeitraum mit klar benannten Annahmen.
- Lassen Sie Umsatzbasis, Hotelanteil und Abrechnung einzeln ausweisen.
- Bestätigen Sie den enthaltenen täglichen Selecta-Service und weisen Sie Strom, mögliche Standortkosten und Finanzierung separat aus.
- Vergleichen Sie ein Angebot ohne Eigenkapital mit einem freiwilligen Eigenbeitrag, einschließlich Umsatzanteil und Laufzeit.
- Vereinbaren Sie, wie Shopverkäufe, Hoteleinnahmen, Produktverfügbarkeit und bestehende Angebote nach der Eröffnung verfolgt werden.
Möchten Sie mehrere Lösungen bewerten? Der Leitfaden zur Auswahl eines unbemannten Hotelshops verbindet finanzielle Bedingungen mit Einrichtung, Gästeerlebnis und dem konkreten Servicemodell.
Häufige Fragen zum Zusatzumsatz aus der Hotellobby
Ist Shopumsatz dasselbe wie Hoteleinnahmen?
Nein. Shopumsatz sind die Verkäufe im Laden. Das Hotel erhält den vereinbarten Prozentsatz auf die vereinbarte Umsatzbasis. Für das Hotelergebnis zählen außerdem eigene Kosten und Auswirkungen auf bestehende Angebote.
Was zeigt der Umsatzrechner?
Eine erste Einschätzung des jährlichen Bruttoumsatzes des Shops anhand von Zimmerzahl, geschätzter Auslastung, Standort und Selecta-Benchmarkdaten. Der Betrag ist keine garantierte Hotelauszahlung. Die Umsatzbeteiligung wird im Angebot ausgearbeitet.
Welchen Umsatzanteil erhält mein Hotel?
Der Prozentsatz wird auf Ihr Hotel und Angebot abgestimmt. Hotelprofil, Finanzierung und Vertragswahl spielen eine Rolle. Ein eigener Kapitalbeitrag kann einen höheren Umsatzanteil und/oder eine kürzere Vertragslaufzeit ermöglichen.
Bezahlt das Hotel tägliches Nachfüllen und Reinigen separat?
Nein. Der reguläre Shopbetrieb gehört zum Umsatzbeteiligungsmodell von Selecta. Eigene Mitarbeitende kommen täglich, sieben Tage pro Woche, und bei Bedarf häufiger. Selecta übernimmt Nachfüllen, Kontrollen, Reinigung, Wartung und Sortimentsoptimierung.
Muss das Hotel Eigenkapital investieren?
Nein, Eigenkapital ist nicht erforderlich. Selecta kann eine passende flexible Finanzierung entwickeln. Das Hotel stellt Fläche und Strom bereit; mögliche standortspezifische Arbeiten und ein freiwilliger Eigenbeitrag werden separat besprochen.
Sind alle Shopverkäufe zusätzlicher Hotelumsatz?
Nicht automatisch. Neue Anlässe und Produktkategorien können Nachfrage ergänzen; ein Einkauf, der von Bar oder Minibar wechselt, ist teilweise verlagerter Verkauf. Bewerten Sie Hoteleinnahmen und bestehende Angebote gemeinsam über vergleichbare Zeiträume.
Bedeutet 10× mehr Umsatz auch 10× mehr Gewinn?
Nein. Der mögliche Vergleich bis zu 10× betrifft Umsatz gegenüber traditionellem F&B-Vending. Hoteleinnahmen hängen vom vereinbarten Anteil ab; für das Ergebnis sind auch eigene Kosten und bestehende Hotelaktivitäten relevant.

